Berufung

Der Jahreswechsel ist noch nicht lange her und die Wünsche für ein gutes neues Jahr verebben nur langsam. Ich finde ja wir sprechen viel zu wenig und zu selten über unsere Wünsche.

Was wünscht du dir?

Viele Menschen lässt das erstmal unsicher werden. Sie sind in ihrem alltäglichen Funktionieren eben unsaft ausgebremst worden und die To-Do-Liste abrupt unterbrochen.

Was will ich eigentlich?

Als Kinder hatten die meisten von uns unzählige Wünsche: Ein Kaninchen oder einen Hund haben, Astronaut oder Ballerina werden, die Welt entdecken und verändern.

Was ist davon heute noch übriggeblieben? Und vor allem was ist noch aktuell. Natürlich haben sich manche Wünsche verändert, doch hinterfrage mal warum. Vielleicht spürst du, dass doch noch Abenteuerlust da ist, du etwas in deinem Leben vermisst.

Als Kind Astronaut werden

Was wünscht du dir?

So fange ich oft eine Trainingssession an, egal ob ich eine Person unterrichte oder mehrere Menschen. Schließlich ist es dein Training, es geht um deinen Körper, deine Gesundheit.

Mit dieser Frage möchte ich dich vor allem anregen, deinen Körper wirklich wahrzunehmen. Wir alle wissen, das dies im Alltag oft verloren geht, Arbeiten und To-Do-Listen haben Vorrang. Wie oft ignorierst du ein Muskelziehen im Rücken oder ein Spannungsgefühl im Nacken, wenn du am Bildschirm sitzt. Hier fühlt sich dein Körper oft in einer künstlichen, gezwungenen Welt an.

Deine Wünsche zeigen sich in deinem Körper

In meinem Training hast du die Möglichkeit deinen Körper natürlich zu bewegen und ehrlich zu spüren. Eine Einheit ist nur ein kleiner Rahmen, doch unser Körper ist schon mit so wenig zufrieden um zu vieles Sitzen oder zu viele ungesunde Nahrung zu vertragen. Neben den ungünstigen physischen Bedingungen verursachen unsere Gefühle und unsere Gedanken viele An- und Verspannungen bis hin zu Rückenbeschwerden. Gefühle wirken auf unsere gesamte Haltung. Wer kennt das nicht – wir fühlen uns groß, haben was tolles erreicht, erlebt und gehen anders!

Gefühle können ebenso wie falsche, einseitige Bewegungen beispielsweise zu mehr Unbeweglichkeit oder Verspannungen führen. Schließlich zwängen wir uns selbst in eine Art Korsett und versuchen es zu leben.

Klar, selbst erlebt!

Ich habe das selbst jahrelang lächelnd abgetan. Selbst als ich es erlebt hatte, wollte ich es nicht glauben und dachte an einen Zufall. Heute weiß ich, dass mein Bänderriss mir nicht nur gezeigt hat, hier geht’s so nicht weiter, sondern mich wirklich aus meinem damaligen Job herausgeholt hat und mir ein anderes Leben eröffnet hat. Mein Leben als Trainerin begann mit diesem Bänderriss. Es gibt noch unzählige kleinere und größere Situationen in meinem Leben und ich bin mir sicher, dass du auch in deinem Leben einige finden wirst.

Glücklicher Leben

Regelmäßige Wunschmöglichkeiten eröffne ich in meinem Training für dich. Denn oft fange ich eine Session genau mit der Frage „Was wünscht du dir heute?“ an.

Ich glaube, wenn wir uns öfters als nur zum Jahreswechsel gegenseitig Gutes wünschen und gleichzeitig uns selbst auf unsere eigenen Wünsche besinnen, fühlen wir uns in unserem Leben wohler, sind glücklicher.

Und ja, ich frage mich auch gerade, was denn meine Lebenswünsche sind. Über die Realisierung meiner Berufung als Trainerin bin ich bereits sehr glücklich. Das zeigt mir mein Körper eindeutig, denn wenn ich unterrichte fühle ich mich einfach gut und in meinem Element. Das spüre ich auch in jedem meiner eigenen Trainings, ob etwas zwickt oder die herausforderndste Übung heut‘ ganz leicht geht. 

Körperwünsche – Wunschtraining

Einen kleinen Anfang kannst du selbst ganz einfach und sofort für dich tun, indem du dich ehrlich wahrnimmst. Mit einem Training bei mir kann ich dich dabei unterstützen. Dann frage ich auch dich, was du dir wünscht und erfülle es dir – zumindest in deinem Training.