perfektes Bild Meditation

Mein perfektes inneres Bild der Meditation ist ein Mönch im Schneidersitz auf einem Sein sitzend in luftiger Höhe und um ihn herum blauer Himmel und ein paar weiße Wolken.

Dieses Bild ist natürlich mein ganz eigenes perfektes Szenario. Obwohl ich selbst nun fast 4 Jahre meditiere, sitze ich selten im Schneidersitz und auch nicht auf einem Stein in luftiger Höhe. Meine perfekte innere Inszenierung ist ganz weit weg von meiner Realität.

Ganz real ist allerdings mein Nutzen und der ist wirklich immens. Erwartet habe ich das nie.

Angefangen habe ich als es mir emotional schlecht ging und Fragen über Fragen in meinem Kopf durcheinanderjagten. Schlaf beschränkte sich auf ein absolutes Minimum.

Meditieren fördert die Entspannung

In den schwierigen wachen Nachtzeiten entdeckte ich geführte Meditationen. Ich fand irgendwann wieder in den Schlaf. Ein sicheres Zeichen, dass mein Körper sich entspannen konnte. So fühlte ich mich etwas ausgeruhter und besser. Mit der Zeit nahm das Schlafen während der geführten Meditationen ab und das Gefühl von Ruhe, Gelassenheit und Energie für den Tag nahm zu.

heut ist ein schöner Tag

Hebe deine Laune ehrlich mit Meditation

Erinnern wir uns an Momente, in denen wir die ganze Welt umarmen wollten, z.B. wenn wir verliebt sind – augenblicklich verändert sich etwas in uns, wir verändern unseren Gesichtsausdruck, unsere Haltung. Wir werden sogar weniger krank oder hat dich schon mal eine Erkältung erwischt, als du frisch verliebt warst? Gute Gefühle wie Liebe, Glück, Dankbarkeit haben ebenso wie gesunde Zellen hohe Energiewellen. Kranke Zellen und schlechte Gefühle, wie Neid, Hass hingegen haben einen sehr niedrigen Energielevel.

Es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir durch Meditation unsere eigenen Energiewellen positiv verändern können. Es ist also deine ganze bewusste Entscheidung, ob du gut gelaunt bist und es dir gut geht oder nicht.

Es gibt Hilfsmittel

Meditation ist ein Hilfsmittel dabei. Denn einfach morgens aufzustehen und zu sagen, hey, ab sofort bin ich gut gelaunt, ist nicht realistisch. Optimistischer in die Zukunft zu schauen, sich besser, energievoller und ruhiger zu fühlen gelingt durch aktive Beeinflussung unserer Gehirnwellen. Genau das bewirkt Meditieren. Jetzt kommt das „Aber“: Denn es gelingt nicht durch ein einmaliges Ausprobieren, dafür braucht es Training. Unser Gehirn ist hier genauso wie ein Muskel, den wir stärker und flexibler trainieren können. Mit regelmäßigem Training.

Deshalb gilt auch für Meditation immer wieder üben. Es ist beruhigend zu wissen, dass es jedem so geht, dass die Gedanken abschweifen. Jeder, der anfängt denkt an die to-do-Liste, an die E-Mail, wer noch anzurufen ist und all die vielen anderen Alltagsdinge. Diese Alltagsgedanken jedoch nicht weiter zu verfolgen, sondern zu stoppen, funktioniert mit jedem Üben leichter. Kehre Deinen Fokus wieder auf die Meditation, auf den Atem, auf dich selbst und du wirst merken es wird dir immer schneller und einfacher gelingen.

Die Macht unseres Gehirns

Mit jeder Meditation beeinflussen wir unsere Gehirnwellen. Je mehr es dir gelingt keine anderen Gedanken zu verfolgen, desto besser erreichst du die guten Schwingungsfrequnezen in deinem Gehirn. verabreichen dir eine Portion gute Laune, Optimismus, Wohlfühlen für den Tag. Wusstest du, dass Schmerzen und negative Gefühle nur auf einem bestimmten niedrigen Energieniveau unseres Gehirns möglich sind? Ich finde es sehr beeindruckend und machtvoll, was unser Gehirn alles kann. Welche Macht in meiner eigenen Entscheidung und meinen Gedanken liegt, beseelt mich. Deshalb ist Meditation so wunderbar und so effektiv.

 

Mach dir den Start einfach

Mein eigenes perfektes Bild im Schneidersitzt sich auf selbst zu konzentrieren, mit der eigene Atmung zu meditieren, wirkt auf viele Menschen eher abschreckend oder demotivierend. Die Gedanken schweifen doch immer wieder ab. Doch genau darin liegt das Wesen der Meditation: Deine Gedanken wieder zurück zu holen. Das erreichst du wahrscheinlich nicht bei einem eimaligen Ausprobieren. So endet ein Versuch oft mit einer Enttäuschung. Wenn Du mit dem Gewichtheben beginnst, startest du ja auch mit wenig Gewicht und steigerst langsam. Mach es mit dem Meditieren, beginne einfach und klein. 

Einfacher gestaltet sich der Einstieg mit einer geführten Meditation. Hier kannst du einer Stimme, die dir auf jeden Fall gefallen muss, folgen. Bestimmt wirst du auch hier mal abschweifen, doch die Stimme führt dich wieder zurück. Dein Geschmack und auch was du hören willst wird sich ändern. Dann such dir etwas Neues aus, vielleicht auch etwas bestimmtes was du erreichen möchtest.

Für mich hat es sich gelohnt und ich möchte heute nicht mehr auf mein Meditieren verzichten. Oft wirken mein eigenes Training für mich ebenso wie mein Unterrichten ähnlich einer Meditation. Mancher Trainierende hat mir schon gesagt, dass mein Unterricht wie eine Meditation wäre: Es ist die reine Konzentration auf sich selbst mit dem Zusatz der Bewegung, die dann auch noch mehr Konzentration fordert, denn es ist ein ständiges Reinfühlen, Bewegen, Veränderung fühlen, Bewegen. Für mich war diese Aussage eines der schönsten Komplimente.

Meditation mit Bewegung

Was genau in unserem Gehirn passiert, welche Schwingungsfrequenzen besonders wirksam sind und welche wirksamen Möglichkeiten es neben der einfachen Meditation gibt, das liest du nächste Woche in meinem nächsten Blog.