Angst im Nacken?

Angst kann uns im Nacken sitzen.
Angst kann uns lähmen statt das Leben zu leben und zu geniessen.

Im Laufe unseres Lebens haben wir Angst vor Prüfungen, oder weil wir noch beim Dunkelwerden im Wald sind.

Geschäft mit unserer Angst

Wir stehen unten am Berg und haben Angst davor, dass wir den Aufstieg nicht schaffen, oder an einer kniffeligen Passage verunglücken könnten. Dabei stehen wir noch unten und sind noch nicht einmal losgegangen.

Mit manchen Ängsten lernen wir zu leben, doch am meisten beschäftig uns die Angst, dass wir uns vorstellen „etwas“ könnte in der Zukunft passieren.

Angst kann uns in unserem Leben erstarren lassen, dann hat die Angst uns übernommen. Das passiert meist in einer schleichenden Entwicklung.

Doch mit Ängsten werden Geschäfte gemacht.
Klar, dachte ich als ich dem Vortrag von Gerald Hüther zuhörte. Gerald Hüther ist wohl der bekannteste deutsche Hirnforscher, dessen Vorträge mich immer wieder faszinieren und neue Zusammenhänge eröffnen.

Ich dachte bei diesen Geschäften mit der Angst sofort an Versicherungen, wie auch an die Kirche.

Angst vor Falten

Doch es wären nicht seine Vorträge, wenn es nicht einen Überraschungseffekt gibt und so gab Gerald Hüther mir ein anderes Beispiel: Die Anti-Falten-Creme.

Anti-Falten-Creme gegen Angst?

Die Anti-Falten-Creme nehmen wir, um die Angst vor Falten im Alter zu beruhigen. Der Kosmetikhersteller schürt unsere Ängste in der Zukunft ein runzeliges Gesicht zu haben, im Alter nicht mehr attraktiv zu sein.

Ganz ehrlich, mit diesem Beispiel hatte ich nun nicht gerechnet. Doch, Angst vor Falten habe ich nicht. Oder war ich mir bis jetzt nicht darüber bewusst? Ja, ich kaufe und verwende selbstverständlich Beauty-Produkte, Cremes mit Feuchtigkeit & Co. Irgendwie fühlte ich mich von Gerald Hüther erwischt!

Dabei ist auch die Angst vor Falten, Angst vor Entwicklungen, die in der Zukunft liegen. Wir können heute nicht wissen, ob dieses Ereignis überhaupt oder es so eintritt.

Angst vor Falten oder dem Gipfel?

Wir stehen unten am Berg und haben Angst davor, dass wir den Aufstieg nicht schaffen, oder in einer Felsspalte zu hängen. Dabei stehen wir noch unten und sind noch nicht einmal losgegangen.Vielleicht gehen wir aufgrund dieser Angst nie los. Wäre das nicht sehr schade? Wir würden so viele schöne Dinge verpassen.

So warnt uns der Creme-Hersteller, wenn wir nicht „diese Creme“ verwenden, dann werden wir später Falten haben.

schön altern

Dies sind angsterzeugende Prophezeiungen. Manchmal machen wir uns die selbst, doch sehr häufig werden sie genutzt, um damit Geld zu machen. Ein wirklich großer Teil unserer Wirtschaft baut auf diesen angsterzeugenden Prophezeiungen auf.

Angst im Blog?

Noch während ich dem Vortrag von Gerald Hüther lauschte, war mir sehr klar, dass ich keine angsterzeugenden Prophezeiungen nicht nutzen wollte. Ich stellte mir die Frage, ob ich auch Werbung mit der Angst gemacht hatte. Im Kopf ging ich sofort meine Texte, Blogbeiträge, sowie auch meine mündliche Kommunikation mit Teilnehmern gedanklich durch. Im wesentlich atmete ich auf!

Sprache ist für mich schon von je her sehr machtvoll und ich setzte sie möglichst sehr bewusst ein. Besonders in meinen Trainings lege ich manches Wort auf meine innere „Goldwaage“.

großes Pferd

Statt Ängste das Glück vermehren

Menschen mit Ängsten zu bedrücken, ihre Ängste zu schüren, besonders mit Sätzen wie „Du musst dies tun, sonst passiert etwas ganz Schlimmes, oder Du schaffst es nie“ konnte und kann ich daher nicht mit mir vereinbaren. In der Hinsicht war ich schon immer sensibel. Bestimmt hat meine Kommunikationsarbeit mit Pferden meine Sensibilität weiter verstärkt.

Übrigens hatte ich manches Mal Angst vor diesem großen Pferd zu stehen, dass ja wesentlich stärker ist als ein Mensch.

Nicht immer sind wir uns unseren Ängsten so bewusst wie in dieser konkreten Situation. Wir gewöhnen uns ein Stück auch an Ängste, denken nicht ständig an sie.

Training kann Ängste ändern

Oft und die meiste Zeit leben wir unbewusst, doch der Körper zeigt uns immer was mit uns los ist. Wir nehmen es nur zu oft nicht wahr, oder wollen es nicht wahrnehmen.

Als Trainerin sehe ich körperliche Erscheinungen, wie beispielsweise Nackenverspannungen und werde die in Deinem Training mit Dir gemeinsam durch gezielte Bewegungen versuchen zu lösen. Gleichzeitig wirst Du Übungen trainieren, um stärker zu werden. Im ersten Schritt ist das ein körperlicher Prozess. Begleitet mit meiner Energiearbeit, rege ich gerne mit Fragen passende Denkprozesse an. Körper und Geist gehören zusammen und alles hängt mit allem zusammen, diese Erkenntnis hatte ich schon sehr früh und darf immer wieder erleben, wie sie immer mehr Menschen teilen. Das ist für mich immer ein besonderer Momente mit jedem Menschen.

Im Training gehst du eine intensive Verbindung von Körper und Gefühlen ein. Bewusst zu spüren bedeutet manchmal Verspannungen überhaupt erst wahrzunehmen, Ängste zu fühlen. Daher kann ein Auflösen von Verspannungen, muskulär stärker ebenso wie insgesamt beweglicher werden mit Veränderungen in Deinem Fühlen einhergehen. Bewusst zu leben kann durchaus eine Herausforderung sein, sich mit sich selbst, seinen Wünschen, Ängsten, der eigenen Weltanschauung kritisch auseinander zu setzten. So kann das körperliche Training eine sehr gute Befreiung sein. 

Einladung zu wählen

Am Ende steht immer ein größeres Wohlfühlen, wenn Du dich dafür entscheidest.

Ich lade Dich ein Dein Leben zu geniessen, entspannter und kraftvoller oder um es mit einem Zitat von Gerald Hüther zu sagen

Wer sich entwickeln will,
braucht Gelegenheiten,
um an sich selbst zu zweifeln.

Ich möchte dich und andere Menschen begleiten bewusst zu leben, selbstbewusster und stärker zu werden. Herausforderungen im Leben anzunehmen, denn wir wachsen daran und es macht Spass zu Leben.

„Mit jeder Herausforderung, die ich meisterte, wuchs mein Vertrauen. … Dabei machte ich schrittweise meine Erfahrungen. Veränderungen brauchen eben Zeit und Geduld. Und die Angst? Sie kommt auch heute noch mal in mir auf, aber viel seltener als früher und vor allem kann ich nun besser mit ihr umgehen“ 
so Gregor Sieböck als „Der Weltenwanderer“ über seine Erfahrungen alleine die Welt zu umwandern.

So darf es im ganzen Leben sein.

Training mit Uta Gotschlich für einen entspannten Nacken
Am 25. März 2021 um 18 Uhr mehr hier