Laufen mit Uta in hallo hessen

Den Weg auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks zum Studio von „hallo hessen“ kenne ich inzwischen. Doch ich bin sehr froh, dass „meine“ Gästebetreuerin mich vom Auto abholt, denn im Gebäude sind die vielen Gänge doch sehr verwirrend.

Das „hallo hessen“ Studio

Dafür ist der Aufbau des Studios unverändert seit meinem letzten Besuch und ich fühle mich schon fast wie zuhause. Hier findet als erstes eine kurze Besprechung mit der Regisseurin und dem gesamten Team statt. Pläne sind bekanntlich dazu da, dass sie geändert werden können. Eins ist absolut notwendig für diese Auftritte: Flexible sein. Also gestalten wir den Ablauf einfach kurzfristig anders.

Aufgrund Corona ist es wichtig, den Abstand zwischen der Moderatorin, allen Mitarbeitern und den Gästen jederzeit einzuhalten. So dürfen Andrea Ballschuh und ich uns leider den Ball im Einbeinstand nicht zuspielen. Jeder bekommt einen eigenen Ball zum Spielen. Ich freu mich, das die farbigen Bälle so gut springen und wir nicht die langweiligen weißen nehmen. Alles in allem fühle ich mich mit dem neuen Konzept auch wohler, es ist schlüssig.

hallo hessen mit Andrea Ballschuh

Alle Gäste sind alleine

Jeder Gast ist in einem Zimmer untergebracht. Auch die Visagistinnen arbeiten für und an den Gästen. Vor dem schminken muss ich das Gesicht waschen und die Haare darf die Visagistin nicht anfassen. Sie trägt eine Maske und zusätzlich ein Visier.

Sie darf nur lose Produkte nutzen, von denen sie ganz wenig immer auf ein Tuch gibt und von dort mit dem Pinsel aufnimmt. Andernfalls könnte sie jedes Produkt nach jedem Gast entsorgen. Es ist ein wirklich großer Aufwand und ich bin dankbar, dass sie mir einen guten Teint macht.

Auch beim Mikro läuft es etwas anders. Ich darf es mir selbst anlegen. Einmal zurechtrücken, dann ist der Tonassistent schon zufrieden. Wie gut, dass ich inzwischen weiss, was sich gut über einem Mikro und dem Kabel trägt.

Im Studio sitzen die Gäste weit voneinander entfernt in unterschiedlichen Ecken.

„Action“ für richtiges Gehen und Laufen

Für meine beiden Einsätze vor der Kamera gehe ich ohne Maske vor die Kamera auf die Aktionsfläche. Die Matten sollen uns daran erinnern unseren Abstand zu halten und mir bis wohin ich laufen kann. Für einen Lauf darf ich etwas weiter über die Matte hinaus.

Den Moment des Einspielers nutzen Andrea Ballschuh und ich, um uns bekannt zu machen. Dabei sprechen wir erstmalig miteinander und gehen kurz unseren Dialog, sowie die Übung durch. 

Andrea Ballschuh ist sehr natürlich, sympathisch und will alle Übungen mitmachen. Das erleichtert mir immer mein Trainerdasein. Als absoluter Profi gibt sie mir das Gefühlt, als hätten wir uns zufällig im Park beim Laufen getroffen und die Kameras sind weit aus meiner Beachtung.  

Der erste Auftritt ist vorbei und für die nächste Stunde sitze ich alleine auf meinem Stuhl. Mit Maske natürlich.

Variationen schützen vor Unbeweglichkeit

In meinem zweiten Auftritt geht es dann besonders um das Verkürzen der Faszien und wie wir beweglich bleiben. Beispielsweise mit variantenreichen Bewegungen: Laufen nicht nur vorwärts, auch mal rückwärts und seitwärts ebenso wie die Geschwindigkeit ändern. Dann ist die Sendung schon zu Ende und irgendwie ein komisches Gefühl. Denn das gemeinsame Verabschieden vom Sofa fällt aus. Jeder Gast darf nach seinem letzten Auftritt gehen. Trotzdem bedankt sich jemand, vielleicht Andrea Ballschuh, laut bei allen, die an der Sendung mitgewirkt haben.

Das bleibt und meine Gästebetreuerin bringt mich wieder sicher zu meinem Auto. 

Falls Sie die Sendung und meine Tipps für richtiges Gehen und Laufen verpasst haben, können Sie in Ruhe in der Mediathek zuschauen. 

Vom Fernsehen zum Radio: Am Montag in HR1

Viel weniger Aufwand ist ein Auftritt im Radio. Der HR1 des Hessischen Rundfunks arbeitet hier möglichst ohne Studiobesuche.

So habe ich mein Interview im Vorfeld für „hr1 am Vormittag“mit der Redakteurin Catherine Mundt selbst zuhause aufgenommen. In der Sendung mit Susanne Schwarzenberger wirkt es dann wie ein Lifeinterview. Technik ist schon toll!

In HR1 wird Susanne Schwarzenberger über vieles Sitzen und den Bewegungsmangel besonders durch das Homeoffice sprechen.

Pausen und Bewegung im Homeoffice 

Gerade im Homeoffice vergessen Menschen die Zeit: Gerade noch diese Email schreiben, diesen einen Anruf erledigen, die Liste fertig machen. So wird nicht nur vergessen etwas zu essen, man lässt sich auch keine Zeit, um etwas Gesundes zu zubereiten. Ebenso werden nötige Pausen einfach übergangen oder sogar ein Toilettengang wird sich selbst verweigert.

Also höchste Zeit, dringend etwas zu ändern:

Bewegte Pause

Bewegung, um mittags die Pause wirklich zu starten und die Arbeitsmaterialien mal zur Seite zu schieben. Danach entspannter zu essen oder auch mit der „bewegten Pause“ nach dem Mittagessen wieder neue Energie durch ein paar körperliche Übungen zu gewinnen ist ein sinnvoller Moment.

Ein paar Übungen stelle ich Susanne Schwarzenberger vor und dazu gibt es die passenden Videos hier oder hier am Ende des Blogs.

Mit meiner fast 20jährigen Erfahrung im Homeoffice, biete ich seit fast einem Jahr nun die „bewegte Pause“ an. Gerade mal 20 Minuten brauche ich um meine Teilnehmer zu entspannen und erfrischen.

Ich freue mich selbst die Sendung am Montag zu hören und danke dem Hessischen Rundfunk, dass ich in beiden Sendungen dabei sein darf um Menschen richtig zu bewegen.

Wenn du jetzt auch Lust auf die „bewegte Pause“ hast, dann meld´ dich direkt hier an. Ich freu mich auf dich!