Begonnen hat es im Sommer oder zumindest ist es mir damals aufgefallen. Es verging keine Woche, in der ich nicht mindestens einmal mit jemandem über’s meditieren sprach. Seit ein paar Wochen ist es fast täglich ein Gesprächsthema in meinem Leben. Mal äußert jemand den Wunsch, Meditation auszuprobieren, mal empfehle ich es um mehr Ruhe, Entspannung und Energie zu finden, ein anderes Mal tauschen wir Erfahrungen aus.

Früher war Meditation für mich etwas absolut Esoterisches. Vor über drei Jahren ging es mir emotional sehr schlecht nachdem mich mein Mann verlassen hatte. Damals habe ich mit Meditationen angefangen. Heute meditiere ich fast täglich.

Meditation ist Esoterik

Bis zu diesem Zeitpunkt erlag ich wohl den gängigen Vorurteilen, habe Meditation als esoterisch angesehen und überlegt, was ich in der Zeit alles erledigen kann. Zudem habe ich mich lieber bewegt als lange still zu sitzen. Falsch gedacht, ich wurde zufällig eines Besseren belehrt. Damals ging meine Ehe kaputt. Die Fragen nach dem Warum und wieso jagten in meinem Kopf das wie es weiter gehen soll. Schlaf beschränkte sich auf ein Mindestmaß.

Dann schenkte mir meine amerikanische Freundin das Buch „Die Wunscherfüllung“ von Esther Williams. An diesem Tiefpunkt wehrte ich mich nicht mehr mit Händen und Füßen gegen Esoterik, sondern nahm Hilfe an. In diesem Buch geht es um Konzentration auf das eigene Leben. Danach fand ich den Weg zu geführten Meditationen. Auch wieder ‚zufällig‘ kam ein Buch, ohne das es ein Geschenk oder bestellt war, zu mir. Das Geschenk war, das mit den Meditationen Schlaf wieder möglich wurde. Ich wurde ausgeglichener, sogar richtig gut gelaunt und sah wieder mehr positives in meinem Leben.

Und das könnten wir doch gerade alle gebrauchen, oder?

Höhere Energie

Meditieren verändert unsere Energie.

Fühlen wir uns gut, haben wir mehr Energie. Das zeigt sich sogar in unseren Zellen, die dann auf einer energievolleren Ebene schwingen. Diese besseren Energieschwingungen bedeuten gesunde Zellen, was inzwischen Wissenschaftliche nachgewiesen ist. Durch Meditation können wir die Energieschwingung bis auf Zellebene verändern.  

Erinnere dich an einen Moment, in dem es dir richtig gut ging, du die ganze Welt umarmen wolltest. Spürst du wie sich augenblicklich etwas in dir verändert? Vielleicht bewegst du deine Mundwinkel zu einem Lächeln oder amtest mal tief durch. Wenn sich dein Gesichtsausdruck ändert, dann veränderst du noch viel mehr. Hast Du vielleicht gerade an Menschen gedacht, die du liebst? Dann hast du intuitiv das Beste gemacht, denn Liebe ist eine der höchsten Energien. 

Meditation bewirkt Veränderungen in unserem Gehirn, erhöht unsere eigene Energie und Schwingung. All das ist inzwischen in unzähligen Studien, Versuchen und wissenschaftlichen Untersuchungen belegt worden. Großartige Aufzählungen finden sich bei Dr. Joe Dispenza und bei Theta Healing, dass ich erlernen durfte.

Mich hat meine eigene Erfahrung überzeugt und dieses Training aus der Esoterikecke herausgeholt und sich als sehr machtvolles, wirksames Instrument.

Meditation auszuprobieren ist gar nicht so einfach

Es einfach mal auszuprobieren, kann leider leicht demotivierend sein. So erzählte es mir auch eine Dame diese Woche: „Meine Gedanken schweifen dann ab. Ich erinnere mich, welche Email ich noch schreiben wollte, dass ich noch die Wäsche aufhängen muss, noch diesen Anruf tätigen wollte. Ja, dann war ich einfach raus. Dann mach ich das doch lieber direkt.“

Meditation braucht Übung. Immer wieder. Genau hierin liegt die Aufgabe: Die eigenen Gedanken zu leiten. Sich selbst wieder zurück zu holen und auf das „Jetzt“ konzentrieren. Das ist nicht einfach, es erfordert Übung.

Das ist wie mit allem was wir neu lernen, wir brauchen Übung, immer wieder Übung bis wir es können. Zur Beruhigung, anderen Menschen und auch mir geht es so. Es ist einfach ganz normal. Schließlich sind die Wirkungen der Meditation so wertvoll, dass es das Üben lohnt und mit jedem Trainieren des Meditierens wird es leichter. Zum Anfang eigenen sich geführte Meditationen oder auch Atemtraining, das ebenfalls die Konzentration auf dich selbst einfordert und intensiviert. 

Meditieren muss ich doch im Schneidersitz?

Ist dir das Stillsitzen und die Konzentration auf den eigenen Atem zu schwierig, probier‘ einmal geführte Meditationen. Und gegen das Stillsitzen gebe ich dir meinen Tipp:

Meine Assoziation war früher immer, dass ich für das Meditieren im Schneidersitzt sitzen muss. Natürlich hat diese Haltung etwas Faszinierendes. Doch selbst ich finde es einfach nur anstrengend und ich kann mir vorstellen, dass es auf viele andere auch eher abschreckend wirkt. Ich entschied für mich, ich lege mich einfach hin. Denn das Wesen der Meditation liegt genau drin, einfach zu sein. Sein in diesem einen Moment, im „Jetzt“.

Es heißt schließlich Mensch sein anstatt Mensch mach und tu. Deshalb mache ich es mir bequem, damit ich mich auf das Sein wirklich konzentrieren kann. Heute weiß ich, dass meine Bauchentscheidung für meine bequeme Rückenlage absolut in Ordnung war.

Meditative Konzentration im Pilates

Pilates kann Meditation sein

Die Erfahrung des Meditierens hat mir gezeigt, dass mein eigener Unterricht sehr nah an die Meditation kommt. Jeder Teilnehmer braucht viel Konzentration auf sich selbst und die Beweg, ich fordere auf sich in den eigenen Körper in diesem Moment zu fühlen. Konzentration, Wahrnehmen, Spüren sind auch in meinem Training die wesentlichen Elemente. Im Unterschied zur Meditation gibt es hier Bewegung. Vielleicht hat meine Art des Pilates-Trainings für mich die Tür zur Meditation leichter geöffnet. Mehr Bewusstsein für den eigenen Körper ist eine der Voraussetzungen um Rückenbeschwerden zu lösen.

Für mich selbst bin  ich heute glücklich und dankbar, dass ich diesen Weg für mich gefunden habe.

Ich kann dich und  jeden nur darin bekräftigen, Meditation auszuprobieren. Am besten ein paar Mal und selbst die Entwicklung, die Unterschiede zu erleben.

Balance von Spannung und Entspannung

Unser Wohlfühlen basiert auf einer Balance von Spannung und Entspannung.Ausreichender Sauerstoff ist eine Grundvoraussetzung für unser Leben. Während wir diese Notwendigkeit überwiegend unbewusst durch unsere Atmung erfüllen, sind Spannung und Entspannung in unserem modernen Leben meist aus dem Gleichgewicht gebracht worden.

Gerade wenn unser Leben besonders unruhig, viel Spannung bietet, Anstrengung fordert und du die Sehnsucht hast, mal zur Ruhe zu kommen bietet Meditieren einen effektiven Weg zur Selbsthilfe. Das gilt natürlich auch für die besondere Situation, die Ungewissheit, die wir weltweit momentan haben.

Vielleicht erlebt die Meditation deshalb gerade eine immense Zuwendung. Ich möchte darauf nicht mehr verzichten in meinem Leben.

Für Fragen und Tipps schreib mir einfach, ich freue mich, wenn dir helfen kann. Ich teile gerne meine Erfahrungen mit dir, um dir mehr Wissen und Energie zu vermitteln, noch besser für dich selbst zu sorgen.

Uta liegt in der Meditation